Carlsen Comics

Nicht ohne meine Konsole

(enthält F-Cyberculture, mon Amour)

Text

Lewis Trondheim

Zeichnungen

Lewis Trondheim

Inking

Lewis Trondheim

Übersetzung

Tanja Krämling

Lettering

Michael Möller

EVT

Januar 2003

Kolorierung

Brigitte Findakly

Seitenzahl

52 Seiten

Redaktion

Michael Groenewald

Preis

10 Euro SC

 
Inhalt

"Nicht ohne meine Konsole" ist nach "Mein Freund, der Rechner" schon der zweite Band, in dem sich Lewis Trondheim mit den Tücken der Technik auseinander setzt.
Man begleitet Patrick, Felix und ihre Freunde, wie sie versuchen, ihr fäkalienlastiges Konsolenspiel "Exkreminator" zu entwickeln, über Computer und den Rest der Welt philosophieren und probieren, ganz hohe Kunst zu schaffen.


Fazit

Wo der erste Band eine reine Ansammlung von One-Pagern war, so werden sie im zweiten Band in einem gemeinsamen Kontext gefügt. So kann man "Nicht ohne meine Konsole" wesentlich flüssiger lesen als "Mein Freund, der Rechner". Auch die Witze reißen den Leser viel mehr mit als im ersten Teil über den "Homo Electronicus".
Trondheim ist sich mal wieder treu geblieben und fügt, ganz im klassischen Sinne, einen Witz ans Ende einer jeden Seite ein. Wie man es bei Trondheim aber erwartet, sind seine Späße niemals allzu plump, und manchmal sogar richtig bissig und pseudo-tiefgründig, auf jeden Fall intelligenter als so manch eine Computer-Fachzeitschrift.
Es ist sicherlich nicht das Beste von Trondheim, aber dennoch zu empfehlen. Optisch leichtfüßig, inhaltlich sehr ansprechend -- was will man mehr?

(8 Punkte)
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