Cross Cult

Hellboy 3
Batman/Hellboy/Starman

Text

Batman/Hellboy/Starman: James Robinson
Hellboy/Ghost: Michael Mignola

Zeichnungen

Batman/Hellboy/Starman: Michael Mignola
Hellboy/Ghost: Scott Benefiel

Inking

Batman/Hellboy/Starman: Michael Mignola
Hellboy/Ghost: Jasen Rodriguez

Übersetzung

Michael Gronewald

Lettering

Amigo Grafik

EVT

?

Kolorierung

-

Seitenzahl

136 Seiten

Redaktion

Gunther Nickel

Preis

15,50 Euro (ISBN: 3-936480-03-6)

 
Inhalt

Batman/Hellboy/Starman: Der ehemalige Starman Ted Knight wird bei einem Vortrag für Wayne Enterprises in Gotham City von Nazis entführt. Diese Nazis sind eine übriggebliebene Zelle in Südamerika, die mit Hilfe von Starmans kosmischer Energie Dämonen beschwören. Deswegen nehmen Hellboy und Batman die Suche auf, begleitet vom neuen Starman, dem Sohn des Entführten. Hellboy/Ghost: In der Stadt Arcadia untersucht Hellboy das Phänomen der als Superheldin arbeitenden Ghost. Durch einen uralten Bandenmord und seine mystischen Konsequenzen gelangt Ghost in den Bann eines Mannes, der ihr Frieden von ihrem Geisterdasein verspricht. Dafür muss sie nur Hellboy töten. Zusätzlich sind im Band enthalten: Kurzinformationen zu den wichtigen Charakteren, die Original-Cover (allerdings auch in s/w) und Zeichnungen deutscher Künstler und einer Französin (Uwe de Witt, Schwarwel, Horus, Claire Wendling) von Hellboy.


Fazit

Besonders begeistert hat mich der Band nicht. Während die zweite Geschichte erzählerisch gelungen und spannend und auch von den Zeichnungen her sehr gut ist, sind Handlung und Dialoge der ersten Geschichte nichts besonderes, eher klischeehaft. Und selbst Mige Mignolas Batman hätte ich mir beeindruckender vorgestellt. Das kann eventuell auch am kleinen Format der Hellboy-Reihe bei Cross-Cult, einem Label von Amigo Comics, liegen, das meinem Geschmack nach ruhig größer sein könnte, obwohl dann der stolze Preis wahrscheinlich noch höher läge. Das soll nicht heißen, dass der Preis zu hoch wäre (wenn man die schwächere und längere erste Geschichte außer acht lässt): Bindung und Papier sind hervorragend, Druck exellent, aber immerhin konnte der Verlag an den Farben sparen. Aber allen Ernstes kann die Hellboy-Reihe als Beispiel für hochwertig produzierte Comics dienen. Ein weiterer Kritikpunkt - allerdings nicht in der Verantwortung der Original-Künstler oder nur bedingt in der der deutschen Redaktion liegend - sind in der ersten Geschichte die "Fenster", die aus den Hakenkreuzen der Nazis gemacht wurden. Da sie außerhalb des historischen Kontextes benutzt werden, sind sie durch Gesetze verboten, weil wir Deutschen da sehr empfindlich sind. Darum empfehle ich den Band (trotz guter zweiten Geschichte und schöner Verarbeitung) nur Hellboy- bzw. Mignola-Fans. Gerade für letztere ist es spannend, Mignola erst als Zeichner, dann als Szeneristen zu erleben. Wobei er wie erwähnt als Zeichner eine langweilige Geschichte nicht retten kann, aber als Erzähler mit guten Zeichnern eine gute unterhaltsame Gschichte abliefert.

(6 Punkte)
So bewerten wir

 

© 2005 by Abdul Alhazred & Comicfanpage (www.comicfanpage.de)

Hellboy and all related figures are trademarks of Mike Mignola

Batman, Starman and all related figures are trademarks of DC Comics. Copyright ©1999 DC Comics / © 1996, 2003 Dark Horse Comics